Burtscheid – Aachens beliebtes Kurviertel

Als gebürtige Aachenerin zieht es mich immer wieder in die westlichste Stadt Deutschlands im Dreiländereck Belgien, Deutschland und den Niederlanden. Vorstellen möchte ich heute aber nicht den zum UNESCO-Welterbe gehörenden Aachener Dom oder das große, gotische Rathaus der Stadt, sondern das gemütliche Kurviertel Burtscheid, das seit 1897 ein Stadtteil von Aachen (exakt Bad Aachen) ist. Bereits die Kelten schätzten die sehr ergiebigen Thermalquellen  und die Römer erbauten die erstenThermalanlagen. Neben der Nutzung der heißen Quellen florierte in Burtscheid über die Jahrhunderte hindurch auch das Handwerk. Mittelständische Betriebe u.a. der Tuch- und Schermesserindustrie, Webereien und Fabriken für die Nadelherstellung (daher der „Klenkesgruß“ der Aachener untereinander in der Ferne) prägten das Bild. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden in Burtscheid große Kureinrichtungen gebaut, um den stetig steigenden Besucherzahlen gerecht werden zu können.  Bis heute erfreut sich das Aachener Kurviertel großer Beliebtheit. Neben den renommierten Kurkliniken bietet Burtscheid eben auch attraktive kleine Fachgeschäfte und gemütliche Cafés. Eines davon habe ich bei meinem letzten Bummel durch Burtscheid entdeckt: Leni liebt Kaffee. Bei der Zubereitung seines Kaffees kann der Gast täglich zwischen der Röstung von zwei unterschiedlichen Spezialitätenkaffees wählen.

Leni liebt Kaffee am Burtscheider Markt 21
In der Regel sind alle Plätze besetzt.
Im Burtscheider Abteitor kann man in modernen Ferienwohnungen übernachten.

 

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