Panoramaweg Höhenrain – Grainau

Der Höhenrain Panoramaweg ist mit 6,3 km Länge und nur leichten Steigungen ein gemütlicher Rundweg auf gut markierten Wegen, der aber dennoch einige Attraktionen und wunderschöne Ausblicke auf das Wettersteingebirge bietet.

Startpunkt ist der Parkplatz bei der Touristinformation in Grainau. Nach einem kurzen Weg durch die Wiesen und einem leichten Anstieg wird man direkt mit einem wunderbaren Blick auf das Wettersteingebirge belohnt. Mit etwas Glück kann man einen Platz auf einer der beiden „Lauschliegen“ ergattern und einfach nur die Ruhe und das beeindruckende Panorama genießen. Kann man sich dann schweren Herzens von diesen bequemen Holzliegen losreißen, erwarten einen auf dem weiteren Weg noch die Kriegergedächtnis-Kapelle am Höhenrain und der verträumt gelegene Badersee. Nach knapp zwei Stunden erreicht man nach dieser entspannten kleinen Wanderung wieder den Ausgangspunkt.

Der Panoramaweg Höhenrain bietet bequeme Wege…..
….beeindruckende Ausblicke auf das Wettersteingebirge….

 

 

….auch von den „Lauschliegen“ aus zu genießen…
…..die Kriegergedächtnis-Kapelle aus dem Jahr 1957….
….und prachtvolle Farben im Herbst!

Der Staffelsee-Rundweg

Ca. 22 Kilometer lang ist der Rundweg um den Staffelsee und bietet mit Wegstücken direkt am Seeufer, durch Moorlandschaften und Wiesen und vorbei u.a. an den Orten Murnau, Uffing und Seehausen immer wieder neue Eindrücke. Nur geringe Steigungen ermöglichen entspanntes Wandern, Restaurants am Weg schöne Einkehrmöglichkeiten, Freibäder erfrischendes Schwimmen im See und wer den Weg abkürzen möchte, kann von Frühjahr bis Herbst mit einer kleinen Schifffahrt die Wanderung abkürzen. Guter Ausgangspunkt für den Rundweg ist der Parkplatz am Freibad in Murnau.

Bei unserem ersten Besuch haben wir den Staffelsee noch nicht ganz umrundet. Das werden wir nachholen, die Landschaft ist sehr reizvoll!

Streckenweise führt der Weg direkt am Seeufer entlang.
Der Rundweg um den Staffelsee gehört zu den bekanntesten Wanderungen im Blauen Land.
Im Sommer ist der Staffelsee mit bis zu ca. 25 °C einer der wärmsten Seen Oberbayerns.

Paula Modersohn-Becker im Bucerius Kunst Forum in Hamburg

Noch bis zum 1. Mai zeigt das Bucerius Kunst Forum  in Hamburg die Ausstellung „Paula Modersohn-Becker – Der Weg in die Moderne“. Paula Modersohn Becker (1876-1907) lebte künstlerisch gesehen zwischen den Spätimpressionisten und den Expressionisten. Einen Großteil ihres kurzen Lebens verbrachte sie in der beschaulichen Künstlerkolonie Worpswede. Viele ihrer Motive fand sie auch hier. Aber die Art und  Weise sich künstlerisch auszudrücken, war auch entscheidend geprägt von mehreren Studienaufenthalten in Paris. Begierig nahm sie die Anregungen auf, die die Großstadt ihr bot. Ihre Malweise war klar und prägnant, die Darstellungsweise der heimischen dörflichen Idylle unter dem Einfluss der Pariser Eindrücke frei von verklärender Romantik. So war sie mit Vorreiterin auf dem „Weg in die Moderne“. Unter diesem Gesichtspunkt zeigt das Bucerius Kunst Forum auf seinen beiden Etagen ca. 80 Werke von Paula Modersohn-Becker. Eine tolle Gelegenheit, das Schaffen der bereits mit 31 Jahren verstorbenen Künstlerin näher kennen zu lernen.

Bucerius Kunst Forum

Am Wegesrand

Den Blick auf den Boden gerichtet, gibt es auch einiges zu sehen:

Mitten auf dem Weg kann es allerdings gefährlich werden.

Rundgang um den Barmsee

Zwei Autominuten von Klais entfernt, liegt der Barmsee. In weniger als 90 Minuten kann man auf breiten Wegen mit nur geringfügigen Höhenunterschieden den See umrunden. Ständiger Begleiter bei dieser kleinen Wanderung ist der Blick auf das Karwendel- und das Wettersteingebirge.

Rund….
….um….
….den….
Barmsee.

Burtscheid – Aachens beliebtes Kurviertel

Als gebürtige Aachenerin zieht es mich immer wieder in die westlichste Stadt Deutschlands im Dreiländereck Belgien, Deutschland und den Niederlanden. Vorstellen möchte ich heute aber nicht den zum UNESCO-Welterbe gehörenden Aachener Dom oder das große, gotische Rathaus der Stadt, sondern das gemütliche Kurviertel Burtscheid, das seit 1897 ein Stadtteil von Aachen (exakt Bad Aachen) ist. Bereits die Kelten schätzten die sehr ergiebigen Thermalquellen  und die Römer erbauten die erstenThermalanlagen. Neben der Nutzung der heißen Quellen florierte in Burtscheid über die Jahrhunderte hindurch auch das Handwerk. Mittelständische Betriebe u.a. der Tuch- und Schermesserindustrie, Webereien und Fabriken für die Nadelherstellung (daher der „Klenkesgruß“ der Aachener untereinander in der Ferne) prägten das Bild. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden in Burtscheid große Kureinrichtungen gebaut, um den stetig steigenden Besucherzahlen gerecht werden zu können.  Bis heute erfreut sich das Aachener Kurviertel großer Beliebtheit. Neben den renommierten Kurkliniken bietet Burtscheid eben auch attraktive kleine Fachgeschäfte und gemütliche Cafés. Eines davon habe ich bei meinem letzten Bummel durch Burtscheid entdeckt: Leni liebt Kaffee. Bei der Zubereitung seines Kaffees kann der Gast täglich zwischen der Röstung von zwei unterschiedlichen Spezialitätenkaffees wählen.

Leni liebt Kaffee am Burtscheider Markt 21
In der Regel sind alle Plätze besetzt.
Im Burtscheider Abteitor kann man in modernen Ferienwohnungen übernachten.

 

Garmisch an einem Märzabend

In allen Regionen, in denen ich bisher gelebt habe, wurde die Weihnachtsbeleuchtung bis Mitte Januar (aber spätestens) wieder abgebaut. Hier in der Gegend sind Hausgiebel und Bäume auch im März noch mit Lichterketten geschmückt. Schön anzusehen!